Stress ist der Nährboden für Krankheit & Unzufriedenheit! Essstörungen und Komfortzone

Stress und Realitätsflucht: Süchtig nach dem Diät-Binge-Kreislauf?

 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von killerplayer.com zu laden.

Inhalt laden

 

Ach mei – wie viele Jahre ich wohl meine geliebte Weihnachtszeit mit einer “zu engen Unterhose” aka mit Gedanken rund ums Essen und der Angst, dick zu werden, verwendet habe? Zu viele! Du auch? 😩 Dabei ist ein entspanntes Essverhalten etwas so wertvolles (und normales). Wie eine gut sitzende Unterhose denkst du überhaupt gar nicht dran. Als wär das nie ein Thema, welches dich irgendwie aufhält. Du fühlst dich wohl und genießt stressfrei deinen Tag, ohne kompensieren zu müssen!

 

Doch die Angst vor der Zunahme und dem schlechten Gewissen nach einem Essanfall steigt und schon jetzt werden Ausreden zurechtgelegt, weshalb das gemeinsame Treffen abgesagt werden muss. Kommt dir bekannt vor? Dann bist du hier heute richtig! Heute schenke ich dir einen kleinen Einblick in meine Food Freedom Academy! >>Zur Food Freedom Academy

 

 

Stress auf allen Ebenen 

 

  • Es ist kalt, doch du wärmst dich nicht
  • Du hast Hunger, doch du isst nicht oder du führst insgesamt zu wenig Nährstoffe zu
  • Emotionen und Gefühle klopfen an deine Türe, doch du unterdrückst sie

 

→ Die Folge: Stress und mehr Stresshormone, wie Cortisol. All das sind Beispiele für mögliche Stressoren in deinem Leben. Sie entstehen durch Mangelzustände, ganz egal, um welche Art von Mangel es sich handelt. Ob physische oder psychische Ressourcen fehlen, es wird kompensiert und verstärkt das Ausmaß immer weiter. Körper und Seele funktionieren eben immer als Team. Ein gutes Beispiel ist hier auch der weibliche Menstruationszyklus und deine Gesundheit im Allgemeinen. Mehr Infos zu dem Thema findest du hier **klick**

 

Gerade Kompensation durch das (Nicht) Essen schenkt dir kurzfristig ein gutes Gefühl – oder? Warum diese dysfunktionalen Verhaltensweisen dich in eine Art Sucht treiben, verrate ich dir gleich auch noch.

 

Den ganzen Tag leistest du so viel, da ist es doch nur verständlich, dass dein Kopf auch mal eine Pause möchte. Oder nicht? Es springt eine Art Autopilot an und du wirst fortan von deinen Instinkten geleitet. Wie ferngesteuert geht’s nun in Richtung Küche zum Schokopudding.

 

Impulsfragen für dich: 

  • Kennst du deine persönlichen Stressoren?
  • Hast du schon mal eine solche Autopilot-Situation erlebt?
  • Welche ungesunden Gewohnheiten im Bezug auf dein Essverhalten pflegst du?
  • Was nimmt dir dein ungesundes Essverhalten eigentlich alles? (Ganz häufig wird das (Nicht) Essen zum Raum der Sicherheit. Umso wichtiger, dass du dir bewusst wirst, dass diese positiven Gefühle zu diesen ungesunden Verhaltensweisen aus einer Art „Sucht“ heraus entstehen.)
  • Welche neuen Gewohnheiten möchtest du Raum schaffen?

 

 

Ist Hunger das Problem?

 

Wenn dein Problem nämlich nicht dein Hunger ist, dann ist (Nicht-) Essen auch nicht die Lösung für dein Problem. Wenn du gerade emotional, genervt oder gelangweilt bist, ist Essen ebenso wenig die Lösung. Nahrung ist schließlich nicht dazu da, um deine Emotionen zu füttern oder dich zu bestrafen. Auch nicht, um Langeweile zu vertreiben oder um dich gar zu belohnen. Klingt schlüssig, nicht wahr? 

 

Jedoch wird uns allen von klein auf eigentlich nichts anderes suggeriert und beigebracht. So entsteht die erwähnte Sicherheit – das gute Gefühl. Und versteh mich nicht falsch: Du sollst dir nichts verbieten, du sollst lediglich ein gewisses Bewusstsein entwickeln und achtsam mit dir und deinem Körper umgehen. Deshalb habe ich dir auch einen kostenfreien Guide mitgebracht!

 

 

Sich ständig zu überessen und anschließend auch noch von einem schlechten Gewissen geplagt zu werden, hat jedoch absolut nichts mit Achtsamkeit zu tun. Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche und ich weiß, wie es dir ergeht. Mir selbst ging es lange Zeit nicht anders.

 

Meine Essstörung war mein Zufluchtsort. Hier habe ich mir meine Komfortzone geschaffen, um dem Stress des Lebens zu entkommen. Ob Restriktion oder Essen und Erbrechen – Mein Essverhalten hat mir damals scheinbar geholfen, mal nicht denken zu müssen. Doch meine Probleme? Die hat all das nicht gelöst. Ohne meine Essstörung fühlte ich mich leer und so war sie mein Anker, wenn mein Präfrontaler Kortex in den Schlummermodus schaltete. Mein Autopilot war an, wenn ich die „Kontrolle verlor“ und den nächsten Essanfall hatte.

 

Was ich damals nicht wusste? Dieser Zufluchtsort sorgte nur für noch mehr Stress in meinem Körper und so zog ich nach und nach auch mein Hormonsystem immer weiter mit hinein, bis Körper und Seele keinen Ausweg mehr sahen.

 

 

Suchtpotenzial einer Essstörung?

 

Essen spielt eine zentrale Rolle in unserem täglichen Leben. Das ist klar. Doch ab wann wird die Rolle zu zentral und weniger zur schönsten Nebensache der Welt?

 

  • „Es fühlt sich gut an, wenn der Bauch leer ist und die Hose locker sitzt.“
  • „Während eines Essanfalls ist alles für einen Moment gut!“
  • „Ich habe schon 6 Stunden nichts gegessen! Ich bin so stark.“

 

Essstörungen bieten scheinbar positive Emotionen durch dysfunktionale Verhaltensweisen. Ähnlich wie Sport, der Dopamin freisetzt, können auch Essstörungen einen kurzfristigen emotionalen Aufschwung und Euphorie bieten. Das Nichtessen oder das Überessen (und Erbrechen) wird zu einem besseren Gefühl als die Reise, zu dem eigenen gesunden Selbst. Positive Emotionen durch dysfunktionale Verhaltensweisen überwiegen.

 

 

Die Sucht als verlässliche Konstante

 

Sucht stellt eine verlässliche Konstante dar, sei es durch Alkohol, Nichtessen, übermäßigen Sport oder den fünften Schokoriegel – oft resultierend aus Kindheitserfahrungen und Gewohnheiten. Das Nervensystem sehnt sich nach dieser vertrauten Sicherheit, besonders wenn Vertrauen in der Vergangenheit gefährlich war.

 

Essen ist ein perfekter Begleiter, der immer verfügbar ist und keine Ansprüche stellt. Sowohl bei Magersucht als auch beim Binge kann Essen dazu dienen, vor den Herausforderungen der Realität zu fliehen. Das (Fr)Essen betäubt und schafft vorübergehend einen Ausweg aus dem Alltag. Das Nichtessen beflügelt. Genau das ist dein Autopilot – dein Gehirn, dass in den Schlummermodus wechselt, weil es durchgehend viel zu viel Stress ausgesetzt ist. Dein Präfrontaler Kortex als dein Leistungszentrum ist überlastet, sodass es nun den Instinkten das Ruder überreicht.

 

„Jetzt ist es eh schon zu spät und egal“ – Der innere Saboteur nutzt solche Gedanken, um Glaubenssätze zu bestätigen. Die scheinbar positive Seite der Sucht überdeckt die vielen To-Dos des Lebens, und das Essverhalten wird als eine Art Ausweg gewählt.

 

 

Essproblematiken sind nicht nur psychisch bedingt

 

Essanfälle sind jedoch nicht ausschließlich emotionaler Natur! 

Zum Beispiel werden bei chronisch verlaufenden Darmproblemen vor allem die Aminosäuren L-Tryptophan und L-Glutamin verbraucht. Der Mangel von L-Tryptophan kann sich dann wiederum in Form von schlechtem Schlaf oder der Sucht nach Süßem bemerkbar machen. Ein Aminogramm (Blutbild) verrät dir hier mehr! Weitere körperliche Ursachen wären zum Beispiel ein Tyrosinmangel, Candidabesiedlung, Katecholamindysbalancen, Magensäuremangel (sehr häufig in Verbindung mit Verdauungsbeschwerden und einem Völlegefühl, Sodbrennen, Mundgeruch,…) und Insulinstörungen.

 

Was schließen wir daraus?

Es wird oft so dargestellt, als wären jegliche Essproblematiken bis hin zu diversen Essstörungen rein psychisch bedingt. Doch das stimmt nicht! 

 

Essen ist IMMER emotional und somit ist emotionales Essen nicht der Hauptgrund an sich. Essen wird zu einem Versuch, dem Überwältigungsgefühl von Einsamkeit, Versagen und Traurigkeit zu entfliehen. Nicht denken müssen, Stressoren unterdrücken, um vorübergehend einer entmutigenden Realität zu entkommen. Nun darfst du bewusst Gedanken höherer Ordnung implementieren und die Ursachen angehen. Zeit, neue Gewohnheiten zu schaffen und deinen Autopiloten zu steuern.

 

 

So brichst du aus!

 

Um die Essstörung auf mentaler Ebene zu überwinden, ist es wichtig, sich zu fragen: „Was nimmt mir die Essstörung eigentlich?“ Der Schmerz und die Trauer, die hier nicht selten so viel greifbarer werden, sind gesteuert vom inneren Saboteur. Ein Schlüssel in Richtung Freiheit liegt in kleinen Schritten, um Zugang zu den tiefen Emotionen und Bedürfnissen zu erhalten, die durch die Essstörung kompensiert werden.

 

Frag dich bewusst: Was wünsche ich mir eigentlich? Warum ist die Essstörung entstanden? Wer bin ich, ohne die Essstörung?

 

Eine kritische Reflexion über die eigenen Bedürfnisse und den Ursprung der Essstörung ist entscheidend. Häufig kommt die Essstörung im Modus des inneren Kindes zum Vorschein, scheinbar um uns das zu schenken, wonach wir uns sehnen. Hier spielen auch deine Gewohnheiten und dein Autopilot eine große Rolle – denn auch unbefriedigte Bedürfnisse lösen Stress aus, wie du im Video gelernt hast.

 

Bei mir war das zum Beispiel Sicherheit, Liebe und Kontrolle, da ich all das als Kind nur selten ehrlich erfahren durfte. Der Missbrauch in meiner Kindheit hat hier natürlich seinen Teil beigetragen. Das bewusste Hinterfragen dieser inneren Prozesse kann den Weg zur Selbstfindung ebnen.

 

So habe auch ich gelernt, mit all meinen Stressoren im Leben umzugehen, meinen Autopilot-Modus auf hormoneller und auch mentaler Ebene zu verstehen und neue Gewohnheiten für mich zu etablieren, die mir wirklich guttun.

 

 

Diät-Binge? Brauch ich nicht mehr!

 

Alina hatte sich für meine Food Freedom Academy beworben und auch einen Platz bekommen. Ein paar Wochen vor dem Start schrieb sie mir folgende Worte…

 

“Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Ich bin gerade einfach nur fertig. In den letzten Tagen hatte ich 2-3 Essanfälle pro Tag und habe den Fehler gemacht und mich gerade auf die Waage gestellt. xy,zkg. So schwer war ich noch nie. Im Juli wog ich noch ab,ckg.”

„Ich weiß nicht, wie das so eskalieren konnte. Ich muss eigentlich lernen, bin aber nur zittrig. Möchte zum Sport, aber traue mich nicht einmal rauszugehen. Eigentlich war ich verabredet, aber ich habe alles für das Wochenende abgesagt, um niemanden zu sehen. Ich traue mich nicht einmal zu meinen Eltern, weil sie sehen werden wie ich zugenommen habe.“

„Am liebsten will ich heute Nacht zum Sport und so viel machen, wie es mir geht. Aber ich weiß dass ich dann morgen wieder müde sein werde und keine Konzentration habe. Ich bin gerade so wütend auf mich dass ich es so weit habe kommen lassen.“

„… ich kann es kaum erwarten bis die Academy startet.“

 

Zwei Wochen nach dem Start meiner Food Freedom Academy habe ich eine Sprachaufnahme im Postfach, mit folgenden Worten von ihr:

Handy mit Kundennachricht

 

„Bei dem zweiten Call waren so einige Sachen bei, die ich echt richtig mitgenommen hab. …das hab ich mir noch nie so bewusst gemacht und jetzt fang ich damit an. Heute hat auch sehr gut geklappt mit dem Nachtisch und da bin ich einfach so so froh. … wollte dir da nur nochmal danken. Ich merke, dass es bergauf geht und das war lange lange nicht der Fall. Also vielen Dank und fühl dich ganz lieb gedrückt!“

 

Wie wundervoll ist das bitte? Sie hatte bereits vorher so einige Programme durch und nun rockt sie nach so kurzer Zeit schon die Academy und teilt ihre wundervollen Wins mit uns!

 

Hach, herrlich. Ich bin unglaublich dankbar für jede dieser Frauen in diesem wertvollen Gruppenprogramm. Vielleicht bist ja auch du nächste Runde Teil hiervon? (Hier klicken für mehr Infos)

 

 

So viele Tipps für dich und dein unbeschwertes Essverhalten! Doch schlussendlich bist du die Expertin für dich und deinen Körper. Du darfst lernen, wieder zu deiner Intuition zu finden. Dein Körper zeigt dir, was er braucht. Nur darfst du lernen, seine Botschaften wahrzunehmen und übersetzen zu können. Falls du auch hier noch etwas unsicher bist, trage dich liebend gerne auf die Warteliste für meine Food Freedom Academy ein. Hier gehst du deinen Weg mit Gleichgesinnten und mit mir, zum entspannten Essverhalten und einem ganzheitlich gesunden Körper!

 

 

Du hilfst mir so unglaublich doll. Ich habe das Gefühl, dass ich noch nie so große Fortschritte gemacht habe wie bisher. Du hilfst mir viel mehr als nur bei meinen Essensproblemen. Du hilfst mir dabei das Leben wieder lieben zu lernen. Ich war im Restaurant und habe so viel gegessen wie es mir gut tat und habe mir den Rest einpacken lassen. (kein schalter) Ich habe mich insgesamt wohler in meinem körper gefühlt. Ich habe zwischendurch genascht ohne dass es in einen Anfall mündete. Ich konnte Zuhause lernen ohne dass meine Gedanken ums Essen kreisten. - kein Ess-Brech-Anfall seit Beginn des Coachings - fast jeden Tag Frühstück und mind. 3 geregelte Mahlzeiten - keine einziges Mal gewogen und die Waage auf den Dachboden verbannt - viel seltener über Kalorien nachgedacht und bewusst etwas mit weniger Kalorien genommen, auf das ich keine Lust hatte oder weniger gegessen - angefangen zu kleine und unbequeme Kleidung auszusortieren Es gibt nur den einen Weg und die Chance die du mir gibst ist so unbegreiflich und ich bin so dankbar. Ich glaube, dass es doch Wunder im Leben gibt und dass du in mein Leben getreten bist ist so ein Wunder! Die Essstörung gehört ab sofort der Vergangenheit an. Ab heute blicke ich nach vorne und werde iede Hürde überwinden!

– Feedbacks einiger FFA Teilnehmerinnen nach nur 5 Wochen –

 

 

Zusammenfassend …

 

Noch Fragen offen? Melde dich gerne jederzeit via E-Mail oder Instagram. Ich freue mich, dir den ein oder anderen Impuls da lassen zu dürfen oder dich vielleicht sogar in dein ganzheitlich gesundes, fittes & essstörungsfreies Leben begleiten zu dürfen. Auch hoffe ich, dass ich dir den Zusammenhang zwischen Stress und deinem Essverhalten verständlich erklären konnte.

 

Nun weißt du, was Stress eigentlich alles ist und wie er entsteht. Du kennst deinen Autopiloten und hast hoffentlich mehr Verständnis für dich und die neuronalen Vorgänge in deinem Köpfchen. Hormone spielen eine große Rolle – denn Körper und Seele arbeiten immer zusammen und deine Komfortzone ist oft weniger sicher, als angenommen. Sucht ist das Stichwort. Gute Gefühle für negative Verhaltensmuster, die schnell zur Gewohnheit werden.

 

Wo setzt du an? Erzähl es mir so gern in den Kommentaren! Teil diesen Artikel auch unglaublich gerne mit Menschen, die das lesen sollten.

 

 

Lina mit Süßigkeiten und einem Apfel IN DER KÜCHE - Essstörung frei

Ich bin zertifizierte Ernährungsberaterin, Trainerin, Health Coach und Erfahrungsexpertin auf dem Gebiet von Essstörungen, der Hormon- und Darmgesundheit sowie einem gesunden Ess- und Sportverhalten. Gemeinsam gehen wir nun deinen Weg, in ein gesundes, fittes und (essstörungs) freies Leben! Denn auch du hast es verdient, selbstbestimmt zu leben und ich unterstütze dich liebend gerne auf deiner Reise! www.lt-coaching.net/#erstgespraech


Zum Reinfühlen kann ihr dir meinen Podcast „happy, healthy & confident“ nur empfehlen. Schau unbedingt auch einmal auf YouTube und Instagram vorbei und vergiss nicht, dir deinen 0 € Guide rund um das Thema intuitive Ernährung von mir abzuholen! ♥️

 

 

Dieser Blogartikel dient zu Informationszwecken. Solltest du glauben, dass du eine Essstörung, wie eine Bulimie, hast, solltest du eine medizinische, psychiatrische oder psychologische Untersuchung in Anspruch nehmen. Gerne stehe auch ich dir zur Seite.

Mehr für dich!

kostenfreies ebook Mock up

Mein Geschenk für dich

0 € Guide für ein gesundes Essverhalten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.